Dr. Kay Hoffmann

Implantate in aller Munde..,

aber erst nach sorgfältiger chirurgischer Zahnerhaltung!


Aber wie ist die Situation, wenn wurzelbehandelte Zähne wegen Entzündungen oder Zysten vorschnell für nicht mehr erhaltenswürdig erklärt werden, um für Implantate Platz zu schaffen? Hier steht für den Patienten der Verlust der eigenen Zahnsubstanz und eine viel höhere finanzielle Belastung auf dem Spiel, als wenn die eigenen Zähne mit der geeigneten Methode erhalten werden können. Das muß gut überlegt werden!


Sie erkennen den Oralchirurgen oder Zahnarzt Ihres Vertrauens an seiner obersten Zielsetzung zum Zahnerhalt Ihrer eigenen Zähne mit mikroskopisch-chirurgischen Techniken. Der Einsatz des Operationsmikroskopes (siehe Bild) im Rahmen der Wurzelspitzenresektion ermöglicht eine minimalinvasive Operationstechnik und reduziert dadurch die operative Belastung. Das OP-Feld ist für den Chirurgen bis zum 30-fachen vergrößert und ermöglicht erst eine adäquate Therapie an der gekürzten Wurzel. Die Erfolgsrate der mikroskopischen Endochirurgie oder endodontischen Mikrochirurgie mit Ultraschallwurzelkanalerweiterung und Rückwärtsfüllung der Wurzelkanäle mit MTA ( mineral trioxide aggregat= mineralischer Spezialzement mit höchster Knochenfreundlichkeit ) erreicht sichere Ergebnisse, die gegenüber der bisherigen konventionellen makroskopischen Methode einen Zahnerhalt in der Nähe von  98%  der Fälle sichern. Die Statistiken unserer wissenschaftlichen Veröffentlichung aus dem Jahre 2004 (anzusehen im Bereich "Infos" meiner Homepage) haben sich durch den Einsatz von MTA nochmals verbessert. Erst wenn diese Möglichkeiten zur Zahnerhaltung alle ausgeschöpft sind sollte die Entscheidung zur Zahnentfernung gefällt werden und über Zahnimplantate gesprochen werden.